Neue Trends im Schnee

Mrz 10, 2016 | Allgemein |

Mal ganz anders durch die Winterlandschaft düsen und auf klassisches Skifahren verzichten? Kein Problem. Es gibt auch in der Schweiz verschiedene neue Sportmöglichkeiten, die sich nicht nur für Adrenalin-Junkies lohnen. Wie wäre es zum Beispiel mit Kiten oder Yoga im Schnee? Und auch Snowtubing genießt in der Schweiz große Beliebtheit. An erster Stelle steht bei allen Wintersportarten vor allem eines: der Spaß an der Neugier. Wir zeigen Ihnen die neuen Trends im Schnee.

Snowkiten

Snowkiten

Kiten geht nur am Wasser? Keineswegs. Sie können sich auch mitten im Schnee aufs Brett schwingen und vom Wind durch die Luft tragen lassen. Genauer gesagt auf einem mit Eis bedeckten See, wie dem Silvaplanersee im Engadin. Bereits 1993 wurde hier die weltweit erste Kiteschule eröffnet. Nicht nur im Sommer, auch im Winter kann man hier Sprünge durch die Luft wagen und von den guten Windverhältnissen profitieren. Über 500 Snowkiteschüler nehmen pro Winter das Angebot der Kitschule in Silvaplana wahr. Damit ist sie die weltweit größte Schule. Im Winter werden spezielle Winterkites (Matten) mit Depower und einem guten Safetysystem benutzt. Snowkiting kann auf Skiern oder dem Snowboard stattfinden. Ein Einsteigerkurs wird dringend empfohlen. Weitere Informationen: Swiss Kitesurf GmbH, 7513 Silvaplana, Tel.: +41 (0)81 828 97 67, www.kitesailing.ch

Snowga

yoga im schnee

Im Alltag verlieren wir oftmals das Gefühl für den eigenen Körper. Die indische Lehre Yoga bietet einem die Möglichkeit, zu sich selbst zurück zu finden. Mitten in der mit Schnee bedeckten Schweizer Natur wird Yoga im Kanton Graubünden zum komplett neuen Erlebnis. Denn in der „Suvretta Snowsports School“ in St. Moritz können Interessierte das Angebot „Yoga on Snow“ austesten. Sabrina Nussbaum, Bewegungspädagogin, Hatha-Vinyasa-Yoga-, Ski- und Snowboardlehrerin, ist die Erfinderin der weltweit ersten Yoga-Piste. Übungen wie Hund, Baum, Krieger und Sonnengruß werden hier mitten auf der Skipiste praktiziert. Wer kein Ski fährt, kann trotzdem teilnehmen und zum Snowboard oder zu den Schneeschuhen greifen. Auf der Piste Paradiso im Skigebiet Corviglia gibt es eine Yoga-Piste mit vier fixen Etappen, an denen zweimal angehalten wird. Bei jedem Stopp setzen sich die Teilnehmer mit einem anderen Thema auseinander, etwa mit „Om – Ankommen“, „Prana – Lebensenergie und Atem“, „Vinyasa – Verbindung von Bewegung mit unserem Atem“ oder „Asanas – Stabilität, Kraft und Gleichgewicht“. Weitere Informationen: Ski- & Snowboardschule Suvretta, Via Chasellas 1, 7500 St.Moritz, Tel.: +41 (0)81 836 61 61, www.suvrettasnowsports.ch

Snowtubing

https://youtu.be/t0RGQ2H6f1c Freestyle-Fans werden beim Snowtubing viel Freude haben. Bei dieser neuen Wintersportart düst man auf aufgepumpten Reifenschläuchen die Piste hinunter. Steilkurven bleiben dabei nicht aus, genauso wie beim Bobfahren. Silvio Giobellina, Schweizer Olympiamedaillengewinner und Weltmeister im Bobfahren, schafft im „Tobogganing Park“ in Leysin jährlich neue Snowtubingpisten. Gestartet wird auf einem fünf Meter hohen Turm. Wer mutig ist, testet die 360-Grad-Kurve oder wagt einen Sprung mit Landung auf das Big Air Bag – der Nervenkitzel ist garantiert. Ansonsten können sich Geschwindigkeitsfans in vier bis elf Schneekanälen autoben, jeweils mit einer Länge von 100 bis 300 Metern und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Kinder müssen nicht nur zuschauen, sondern können sich auf einer Mini-Piste vergnügen. Weitere Informationen: Tobogganing Park, Place des Feuilles, 1854 Leysin, Tel.: +41 (0)24 494 28 88, www.tobogganing.ch

Fatbike

Fatbikes

Mountainbikefahren funktioniert auch im Schnee. Allerdings ausschließlich mit speziellen Rädern, mit deren Hilfe man Schlidderpartien vermeiden kann. Seit dem Winter 2015 zählt das sogenannte „Fatbiken“ in der Schweiz zu den absoluten Trendsportarten. Auf extra breiten Reifen (ca. 5 Zoll) kurven Radfans durch die Winterwelt. In Gstaad im Bern-Berner Oberland geht das zum Beispiel auf dem Sparenmoos, einem Sonnenplateau auf 1600 Meter Höhe. Hier gibt es zwei für Fatbikes zugelassene Winterwanderwege, auf denen sich Neugierige ungestört versuchen können. Wer die Geschwindigkeit liebt, kann auf drei freigegebenen Schlittenwegen auch „Downhill“ die Abfahrt hinunterdüsen. Marcel Leuthold, einer der Gstaader Fatbike-Iniatoren, bezeichnet das Fatbiken als Spaß für die gesamte Familie – auch Kinder erleben dabei eine große Gaudi. Die Räder können vor Ort ausgeliehen werden. Weitere Informationen: Marcel Leuthold, Telefon 0041 33 722 23 33, www.hotel-sonnegg.ch

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