Glacier 3000: Peak Walk

Glacier 3000: Peak Walk


Klar und weit ist der Blick auf die herrliche Gstaader Bergwelt heute Morgen vom Zimmerbalkon des Steigenberger Alpenhotels, das leicht oberhalb von Saanen liegt. Ideale Bedingungen für eine Wanderung auf dem Glacier 3000, in knapp 3000 Meter Höhe. Vor dem Hotel empfängt uns Fiona Romang, unsere Skilehrerin. Sie hat an alles gedacht: Warmer Tee in einer großen Thermoskanne, Sonnencreme und sogar Winterschuhe für die Wanderung. Knapp eine halbe Stunde dauert die Autofahrt von Gstaad zum Col du Pillon. Der Glacier 3000 bietet Skifahrern und Snowboardern 25 km Piste und einige Freeride-Varianten. „Von Ende Oktober bis Anfang Mai kann man auf dem Gletscher Skifahren. Die Gäste und auch die Einheimischen nutzen diese Option, wenn in Gstaad noch kein Schnee liegt oder die Schneebedingungen einmal nicht so gut sind“, sagt Fiona. Mit zwei Gondeln gleiten wir auf den Glacier 3000 – beim zweiten Ausstieg sind wir auf 2971 Meter Höhe angelangt. Direkt in die Bergstation integrierte die bekannte Schweizer Architektin Marion Botta das Restaurant Botta. Und seit Herbst 2014 gibt es hier eine neue Touristenattraktion: Den Peak Walk – die einzige Hängebrücke der Welt, die zwei so hohe Gipfel verbindet. Berner Oberland: Glacier 3000

Langsam steigen wir vom Restaurant zum „View Point“ und zur Hängebrücke hinauf. Die Sicht ist weiter gut, allerdings pfeift uns der Wind hier um die Ohren. Mut und Schwindelfreiheit sollte man haben, um auf die nur 80 Zentimeter breiten Stahlbrücke zu treten, die 107 Meter überbrückt. Große Schwankungen gibt es zwar nicht, dennoch wir sind froh, als wir den anderen Gipfel (Scex Rouge) und damit das zweite Aussichtsplateau erreicht haben. Der Rundumblick ist fantastisch: 24 Vierttausender gibt’s zu entdecken, Mont Blanc und Matterhorn inklusive. Unsere Winterwanderung beginnt am Fuße des kurzen Sessellifts „Ice Express“. Mit Blick auf das Gletschermeer und die Walliser Hochalpen wandern wir weiter auf dem „Glacier Walk“. Der Höhenweg zur „Quille du Diable“, dem von weitem sichtbaren „Teufelsfelsen“, ist einfach, gut präpariert und für Wanderer und Skilangläufer freigegeben. Nach einer Stunde erreichen wir unser Ziel: das Restaurant Refuge l’Espace. Nur eine Blechhütte aus zwei Containern mit Plumpsklo auf 2860 Meter Höhe, direkt neben dem eindrucksvollen „Teufelsfelsen“. So einfach die Blechhütte von außen ist, so liebevoll überrascht das Innere: holzvertäfelt, Zeitungsartikel an den Wänden, fünf Bistrotische, auf den Bänken wärmen Felle. Die Bedienungen wuseln freundlich um die Gäste herum. Und mitten in dieser gemütlichen Stube kocht der Chef leckere Speisen, liebevoll zubereitet. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Hoch-Genuss!

Michael Hirsack

Schwarze Piste, blaue Piste? Wenn Michael Hirsack und seine Partnerin in den Winterurlaub fahren, muss beides möglich sein. In diesem Jahr entscheiden sie sich für Bern-Berner Oberland - der eine auf der Suche nach der steilsten Piste, die andere auch mal nach ruhigen Momenten wie beim Schneeschuhwandern durch die verschneite Landschaft.

Reiseverlauf

Schneeinfos Bern

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