weitere Urlaubsregionen in der Schweiz

Aug 12, 2015 | 0 Kommentare

Graubünden

Im Kanton Graubünden warten nicht nur perfekte Skipisten zum Skifahren und Snowboarden auf uns, auch etliche andere Aktivitäten im Schnee sind möglich. Besonders eindrucksvoll ist sicherlich ein Flug mit dem Heißluftballon über die glitzernd weißen Gipfel und die verschneite Landschaft. Wer es lieber rasanter mag, sollte eine Fahrt in der St. Moritzer Bobbahn wagen. Hier finden im Winter (Dezember bis März) fast nahezu täglich Wettbewerbe im rund 1612 Meter langen Natur-Eiskanal statt. Für etwa 250 Franken (ca. 230 Euro) können Privatpersonen zusammen mit einem professionellen Begleiter die Strecke mit einer Top-Geschwindigkeit von bis zu 135 Stundenkilometern buchen.

Ebenfalls rasant, aber weniger schnell, geht es auf der Schlittschuhbahn Albula zu. Der erste Eisweg der Schweiz – ein vereister Wanderweg – führt rund drei Kilometer bergab. Ein Spaß, der definitiv nur für geübte Schlittschuhläufer geeignet ist. Schlittelwege, Langlaufloipen, Eisklettern und Pferdeschlittenfahrten runden das Wintersportangebot ab.

Für leuchtende Augen sorgt bei Wintersportlern die Gletscherabfahrt Diavolezza. Sie führt über den Pers- und Morteratschgletscher und ist mit ihren zehn Kilometern Länge die längste Gletscherabfahrt in der Schweiz. Die Abfahrt dauert etwa 45 Minuten. Und: Schneesicherheit ist auf dem Gletscher garantiert.

Für Abwechslung vom Pistenleben sorgt das charmante Bergdorf Vals, in dem wir untergebracht sind. Bei einer geführten Schneeschuhtour in Vals genießen wir den frischen Schnee unter den Füßen und die Schönheit der umliegenden Landschaft. In dem kleinen Ort sind alle Dächer mit Steinen aus der Region gedeckt, dem Valser Quarzit. Auch in der Therme vom Schweizer Architekten Peter Zumthor wurde der Stein verbaut. Sie machte den Ort über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Das Thermalbad schmiegt sich unauffällig in die Landschaft ein und bietet Entspannung in betont schlichter und ansprechender Optik. Hier entfliehen wir endgültig dem Alltag und lassen die Seele baumeln.

Bei einem Urlaub in Graubünden sollte man sich keinesfalls die typischen Spezialitäten entgehen lassen. Darunter etwa die Bündner Nusstorte, die zwar genau genommen ein Import aus südlicheren Gefilden ist, aber heutzutage im gesamten Kanton angeboten wird. Bündnerfleisch ist gepökeltes und getrocknetes Rinderfleisches, das in hauchdünnen Scheiben geschnitten gerne auf einer Vorspeisenplatte serviert wird. Zum Aufwärmen nach einem langen Wintertag eignet sich die Bündner Gerstensuppe.

Im Kanton Graubünden wird Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch gesprochen. Speisekarten und Straßenschilder sind daher in aller Regel dreisprachig.

 

Genferseegebiet

Skifahren über das ewige Eis? Oder besser Nachtschlitten mit ganz besonderer Atmosphäre? Im Genferseegebiet ist für Abwechslung beim Wintersport gesorgt. In den schneesicheren Waadtländer Alpen stehen uns Skigebiete zwischen 1000 und 3000 Metern Höhe zur Verfügung. In der Vorsaison sorgt das Gletschergebiet für schneesicheres Vergnügen, in der Hauptsaison haben Wintersportler die Wahl zwischen rund 225 Pistenkilometern. Les Diablarets, Villars und Leysin stehen insbesondere bei Snowboardern hoch im Kurs. Im Jura-Gebirge warten weitere Pistenkilometer darauf, erobert zu werden. Das Skigebiet liegt zwischen 1000 und 1700 Metern Höhe.

Skilangläufer können wählen zwischen den rund 150 Kilometer langen Loipen in den Alpen oder etwa 440 Kilometern im Jura-Gebirge. Schneeschuhfans können sich über gut ausgeschilderte Wanderwege freuen.
Genferseegebiet: Les Diablerets

Ein besonderes Highlight unserer Reise: Der Peak Walk am Glacier 3000 – die erste und bisher einzige Hängebrücke, die zwei Gipfel miteinander verbindet. Wir wagen den Gang über die Brücke und sind überwältigt von diesem Gefühl und der wunderschönen Aussicht. Hier im Genferseegebiet lässt sich der Spagat zwischen Wintersport und Städtereise besonders gut kombinieren. Wer Lust auf Stadtleben hat, bucht sich etwa in Genf ein und genießt die internationale Atmosphäre: Die Stadt ist europäischer Sitz der UNO. Shopping, Kultur und Kulinarik lässt sich hier ideal miteinander verbinden. Ebenfalls empfehlenswert sind die Städte Lausanne, Vevey-Montreux, Nyon, Rolle, Morges und Yverdon-les-Bains. Nicht nur Kinder sind von der Auswahl an Rodelbahnen begeistert. Die längste Abfahrt befindet sich in Les Diablarets und misst ganze 7,2 Kilometer. Wir starten gegen Abend am Ausgangspunkt der Rodelbahn, den wir mit dem Sessellift Les Vioz-Les Mazots erreichen, um eine Nachtschlittelfahrt zu machen. Einen Zwischenstop legen wir im dazugehörigen Restaurant ein und stärken uns mit einem deftigen Käsefondue bevor die rasante Abfahrt beginnt. Ausgedehnte Wälder und Hochebenen locken ins Vallée de Joux, nach St-Cergue oder Ste-Croix/Les Rasses. Lebendige Kultur und hervorragende Einkaufsmöglichkeiten kennzeichnen die Städte . In gastfreundlichen Bergdörfern findet man ein breitgefächertes Wintersportangebot auf 500 km Pisten mit mehr als 200 Transportanlagen und Höhepunkten wie Iglu-Abenteuer oder Fahrten im Heissluftballon. Vielfalt auf kleinstem Raum ist Trumpf im Genferseegebiet!

 

Reiseverlauf

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